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P R O J E K T E  / KÜNSTLERISCHE PRAXIS |KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG  / FINITE REPETITIONS  / 

FINITE REPETITIONS










 

Künstlerinnen: Nicole Degenhardt, Stine Gonsholt, Berit Hummel

Video / Performance / Drawing

 

Ausstellung: 19. Januar bis 16. Februar

 

Wiederholung ist der gemeinsame Ansatz, der sich durch die künstlerischen Positionen der Ausstellerinnen zieht. Sie bedeutet eine Weiterführung des Blicks, eine Entwertung des Einzelnen, das Ausbilden einer Struktur, sowie die Möglichkeit einer Analyse in der auch Abweichungen mitzudenken sind.

 

Man kann „Finite Repetition“ als Serie linearer Abläufe auffassen, als zeitliche Wiederholung  - dem Überbrücken von Vergangenheit und Gegenwart; als räumliche Wiederholung und Choreografie; als Reproduktion - wie in der naturalistischen Zeichnung mit ihren Abweichungen oder der Wiederholung des Gleichen in der digitalen Reproduktion.

Als VideokünstlerIn versteht man Wiederholung in den Kategorien von Produktion-Reproduktion, als endlich-unendlicher Prozess, welcher dynamische Bezüge zwischen Gleichartigkeit und Veränderung / Organischem und Mechanischem / Regel und Abweichung herstellt. Wobei das jeweilige Ergebnis der Wiederholung alle Qualitäten des Wiederholten birgt und doch ein anderes ist.

 

Berit Hummel zeigt LIMPIEZA, eine Choreographie für Arbeiter der Stadtreinigung im Stadtraum von Madrid. Eine Gruppe von Arbeitern in den bekannten neongrünen Uniformen der Madrider Stadtreinigung verrichtet scheinbar ihre gewohnte Tätigkeit, jedoch mit einer irritierenden Beharrlichkeit. Ihre Bewegungen folgen einem geheimnisvollen Muster, die der einzige Inhalt ihrer Arbeit zu sein scheint. Weiterhin ist ein Reenactment der Yoko Ono Performance „Cut Piece“ und deren Verortung in eine Konferenzatmosphäre während der Ausstellung zu sehen.


Stine Gonsholt kommentiert in großen Zeichnungen visuell urbane Eingriffe und begleitet städtische Veränderungen die sich vor dem Fenster des Ausstellungsraumes abspielen. Sie verweist damit auf unterschiedliche Arten von Anforderungen an die Gestaltung von Infrastruktur, Sicherheitsmaßnahmen, städtische Ausdehnung und Modernisierung. Die UNTITLED ADJUSTMENTS (Arbeitstitel), Bildanpassungen der Wirklichkeit, werden in ihren Animationsfilmen fortgesetzt.


Nicole Degenhardt mehrere der Videoarbeiten basieren auf selbst durchgeführten Videointerviews. Dabei wird das Reenactment - das Wiederholen oder Wiedereinkraftsetzen von Quellenmaterial sowie das Nachspielen und Nachstellen, als Methode zur Darstellung von Wirklichkeit genutzt. „Es geht mir nicht um eine möglichst authentische Wiedergabe von Wirklichkeit, sondern um eine glaubhafte Darstellung meiner subjektiven Wahrnehmungserfahrung. Denn: Wirklich ist das, was ich wahrnehme.“

 

Pressemitteilung zum download

 




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