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Projekte  / FETTES ARCHIV  / 

FettesARCHIV. Das Glück ist dick!



Ausstellungseröffnung: Fr / 10. Juli / 19 Uhr
mit einem Beitrag von Friedrich Schorb:
„Vom Embonpoint zur Epidemie - Körpermaße in Kultur, Politik und Medizin“

Fr / 17. Juli / 19 Uhr / Filmabend „La grande bouffe/ Das große Fressen“ von Marco Ferreri
Fr / 24. Juli / 19 Uhr / Filmabend „Taxidermia/ Der Ausstopfer“ von György Pälfi
Fr / 31. Juli / 19 Uhr / Ausstellungsführung: Forschungsschwerpunkt - Präventives Selbst

Finissage: Sa / 8. August / 19 Uhr



In der Forschungsgruppe Präventives Selbst kooperieren seit zwei Jahren Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen unter anderen Ethnologie, Medizin, Psychologie und Künstler zum Thema Fettleibigkeit / kardiovaskulären Erkrankungen im Verhältnis zum Präventiven Selbst - vorausschauende, problembewußt, eigenverantwortliche Lebensweise jedes Einzelnen. Die Teilprojekte widmen sich der Frage, in welchem Maße sich Repräsentationen des Menschen in den letzten 100 Jahren vor dem Hintergrund des bedeutenden Wissenszuwachses in den Lebenswissenschaften verändert haben.

FettesARCHIV. Das Glück ist dick!  stellt die inhaltlich vielfältigen künstlerischen und wissenschaftliche Ergebnisse in einer Ausstellung zusammen. Die künstlerischen Einzel- und Gruppenarbeiten werden dabei durch wissenschaftliche Forschungen, hauptsächlich in Form von Texten, erweitert. Künstlerische Arbeiten im Recherchearchiv zeigen ein weit gefasstes inhaltliches Themenfeld auf und laden zur Teilnahme und zum Kommentar ein.
Der Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Frage nach der Repräsentation und Entwicklung von Körperbildern, im Hinblick auf die Verbindung von Kunst und sozialen, gesellschaftlich beschriebenen Vorstellungen. Positionen der Kunst machen gesellschaftliche Normen, Repräsentationszwänge und Vorbilder, sowohl durch das Thematisieren von Humor, Verachtung, Stigmatisierung, Verachtung, Ästhetisierung, als auch durch einen faszinierten, voyeuristischer Blick oder fachlich distanzierten Blick auf das Andere, das Abnorme, visuell erlebbar. Das Dicke legitimiert sich in verschiedenen Medien der Kunst als das Exotische, das Erotische, das Lebensfrohe, Selbstbewusste, aber auch das Abstoßende und Eklige.


ein Projekt von Sofia Bempeza / Steffen Krüger / Anja Sommer / Can Sungu

Mentor: Wolfgang Knapp




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